Geplatzt!

Financial Times, ?h, nein, Der Spiegel:

Forscher haben jetzt durch einen Zufall herausgefunden, dass unser Planet permanent von einem hei?en Schaum aus brodelndem Gas umgeben ist, dessen gewaltige Blasen im Zehn-Sekunden-Takt zerplatzen.

Als sie eine Computersimulation davon programmieren wollten, stellten sie fest, da? es das schon gibt. Man nennt es ?internationalen Wertpapierhandel?.

Entropie jetzt auch bei Google

Heise meldet:

Derzeit seien lediglich zehn Prozent aller Informationen weltweit im Internet verf?gbar, erkl?rte Google-Sprecherin Rachel Whetstone das Konzept.

Ich w?re bereit zu behaupten, da? der Anteil in Wirklichkeit noch deutlich niedriger liegt.

Man sollte allerdings anfangen, sich Sorgen zu machen, wenn Google einen signifikanten Einflu? auf die Entropie des Universums zu bekommen beginnt.

Gut gemacht!

Heise:

Was auf den ersten Blick nur wie eine gut gemachte Phishing-Seite aussieht, entpuppt sich bei n?herer Betrachtung als Versuch, den PC des Besuchers der Seite mit einem Sch?dling zu infizieren.

Das allerwichtigste an einer gut gemachten Phishing-Seite ist, da? sie nicht so aussieht! Also trifft ?aussehen wie eine gut gemachte Phishing-Seite? auf genau alle echten Bankseiten zu.

Rauchzeichen

Das Abendblatt ?ber das brennende ?llager in Gro?britannien:

In Buncefield wurden allein 16 Millionen Liter Benzin, Diesel und Flugbenzin gelagert. Gestern kam es an ersten britischen Tankstellen schon zu Hamsterk?ufen. Die ?lindustrie versichert, da? es keine Benzinknappheit geben werde. Dennoch berieten ?lfirmen, Fluggesellschaften sowie Pipelinebetreiber schon jetzt ?ber Notma?nahmen zur Aufrechterhaltung der Versorgung.

Bei Verlust von 16 Mio Litern? Das ist ein W?rfel mit einer Kantenl?nge von ca. 25 m, also sch?tzungsweise der Vorrat von h?chstens einer Handvoll Tankstellen. Wie popelig sind denn die Vorr?te auf der Insel, wenn das schon eine nationale Krise nach sich zieht?

Oder hat da wieder jemand Liter mit Kubikmetern verwechselt?

Megatonnen, mal nicht in Atombomben

Spiegel Online ?ber den Palast der Republik:

36 Megatonnen Schutt und Stahl m?ssen abgetragen werden, damit – am besten schon zur Fu?ballweltmeisterschaft – der Schandfleck verschwunden ist.

36 Megatonnen? Stahlbeton hat eine Dichte von ca. 2,5 t/m?. Das ergibt ein Volumen von 14,4 Mio m?. Das ist ein W?rfel mit einer Kantenl?nge von gut 240 m, also zwei Drittel der H?he des Fernsehturms am Alexanderplatz, etwas h?her als die Oberkante der Kugel. Wenn man davon ausgeht, da? der Palast der Republik nicht ausschlie?lich ein massiver Stahlbetonw?rfel ist und au?erdem auch Materialien geringerer Dichte verbaut wurden (man h?rte gelegentlich was ?ber Asbest …), wird er noch viel gr??er.

Ich glaube, das w?re fr?her schon mal aufgefallen. Spiegel Online, bitte nochmal nachrechnen.