Demtigungsspiele

Die EZB gibt sich herrisch:

EZB-Chef Trichet hat eine weitere Erniedrigung der Zinsen in der Euro-Zone in Aussicht gestellt

„Na, Ihr kleinen, nichtswrdigen Zinsschufte? Noch nicht klein genug, wie? Euch werd‘ ich noch zeigen, was Ihr bedeutet! Nichts! Gar nichts! Zu nichts gut, zu nichts nutze! Ihr knnt gar nicht klein genug sein! Und jetzt auf den Boden! Runter! In den Staub! Wo Ihr hingehrt!“

So ungefhr?

Spiegel Online

Dnemarkverteilung

Die Schweiz und Dnemark sind zu teuer:

Die neue Politik ndere aber nichts an der geografischen Auslagerung von Dnemark sowie der Schweiz in Niedriglohnlnder in Osteuropa sowie in auereuropische Lnder, sagte Simonsen.

Sobald die Lhne angepat sind, werden Dnemark und die Schweiz aber wieder zurckgeholt. Man mu nur aufpassen, da Dnemark dann nicht aus Versehen in die Alpen kommt und die Schweiz ans Meer.

Spiegel Online

Platz genug?

Netzeitung:

Der Computerhersteller Apple prsentiert sein neues Rechner-Flaggschiff: [] Der Rechner ist mit bis zu vier Terabyte Speicher zu haben.

Wenn wir halbwegs durchschnittlichen Speicher heranziehen, den 4-GB-Riegel zu ca. 130 , wrde so ein Rechner also ca. 133000 kosten. Wenn nicht Festplattenspeicher gemeint war. Was man dann vielleicht auch htte schreiben sollen. So klingt’s nach RAM.

Gehupft wie gesprungen

Spiegel online:

[] kndigte eine weitere Aufstockung an. Die schrittweise Erhhung wrden die Menschen besser verstehen als einen „Quantensprung“.

Hamburg – Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Clemens Brsig sieht in der angekndigten Erhhung der Aufsichtsratsvergtung nur den Anfang einer Entwicklung hin zu hheren Aufsichtsratsbezgen. „Dieses schrittweise Vorgehen ist besser als ein Quantensprung. Den wrden die Menschen nicht verstehen“, sagte Brsig der „Welt am Sonntag“ (WamS).

Den verstehen die Menschen einschlielich Herrn Brsig auch so nicht, zum Glck fr ihn. Wenn das so weitergeht, erffne ich hier demnchst eine neue Kategorie nur fr Quantensprnge. Bis dahin bitte hier, hier und hier nachschauen.

iMeldung

Reuters:

Das Geld ermglicht Microsoft hohe Investitionen in andere Bereiche, etwa fr den digitalen Musikspielern iPod und Online-Dienste. Erst jngst hatte Microsoft zudem das „iPhone“ vorgestellt, ein Multimedia-Mobiltelefon.

Und in Krze wird die Vorstellung von iWindows durch Apple Computers erwartet?

Vielleicht kann aber auch der zustndige Reuters-Redakteur nur Microsoft und Apple nicht voneinander unterscheiden. Darber sollte sich dann Reuters Sorgen machen. Und natrlich die jeweiligen Marketingabteilungen von Microsoft und Apple.

Vereinzelt

Abendblatt:

Dagegen fordert Ulf Kalkmann, Sprecher des Hamburger Einzelverbandes: „Die Unternehmen mssen Bondrucker einsetzen, die es mglich machen, dass Belege auch langfristig noch lesbar sind.

Gibt es auch schon eine Stellungnahme des Hamburger Zahlreichverbandes?

(Zustzliche Verstndnisfrage meinerseits: Wieso fordert das der eigene Verband von seinen Mitgliedern? Das mten doch die Verbraucherschutzverbnde vom Einzelhandel fordern, nicht der von sich selbst. Und der mte sich dann mit Hinweis auf die Arbeitspltze und den Wirtschaftsstandort Deutschland dagegen wehren. Verkehrte Welt.)

Zukunftsmusik

Spiegel Online:

Trotz der Mehrwertsteuererhhung von 16 auf 19 Prozent zum 1. Januar gebe es keine Anzeichen fr eine fhlbare Abschwchung des Wirtschaftswachstums, sagte die Regierungschefin.

Vielleicht sollte man vor einer Beurteilung den bewuten 1. Januar und ein paar Tage danach doch erstmal abwarten.

Zappenduster

Tagesschau:

Der Stromausfall in Teilen Europas vom 4. November ist nach Erkenntnissen des Versorgers E.ON durch menschliches Fehlverhalten verursacht worden.

[]

Dabei sei „flschlicherweise“ angenommen worden, dass selbst beim Ausfall einer weiteren Leitung eine berlastung des Netzes ausgeschlossen sei. Etwa eine halbe Stunde spter seien jedoch berlastungen bei einer anderen Leitung aufgetreten, deren Ursachen bisher noch nicht geklrt seien.

Unterm Strich hat das Netz die Abschaltung also nicht verkraftet. Und das menschliche Versagen lag darin, davon berrascht gewesen zu sein.

Hher!

Abendblatt:

Allerdings werden sich die H&M-Kunden an andere Preise gewhnen mssen. Geduhn: „Die Waren werden hherpreisiger sein.“

Solange es nicht die hchstestpreisigsten Waren aller Zeiten werden, kann man ja zufrieden sein.

Dieser Zug endet hier!

Spiegel online:

Die Realisierung des milliardenschweren Bauprojekts „Stuttgart 21“ steht auf der Kippe. Kurz vor einem Spitzentreffen der beteiligten Planer in Berlin hat Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee in einem Interview finanzielle Bedenken durchblicken lassen.

Finanzielle Bedenken bei Hauptbahnhofsneubauten? Wie kommt man denn auf so absurde Ideen.